1980

Sinclair ZX80

Der ZX80 war der erste Heimcomputer, der weniger als 300 Mark kostete und markierte den Einstieg des englischen Erfinders Sir Clive Sinclair und seiner Firma Sinclair in den noch jungen Computermarkt. Von den Leistungen zwar eher bescheiden, ermöglichte der ZX80 doch vielen den Einstieg in die Computerwelt. Fleißig wurde programmiert und gebastelt, um das beste aus dem kleinen Rechner herauszuholen. Im Februar erschien der ZX80, im September 1980 wurde dann das 16K RAM-Pack nachgeschoben, das den Hauptspeicher von 1 KByte auf 16 KByte erweiterte.

Der ZX80 war beileibe nicht die erste Erfindung von Sir Clive Sinclair, vorher gab es von ihm bereits Taschenrechner und einige weitere Erfindungen, von denen jedoch kaum Notiz genommen wurde.

TI99/4A

Ebenfalls in diesem Jahr erschien der Heimcomputer der Taschenrechner- und Chip-Firma Texas Instruments: Der TI99/4A. Für 2000 Mark erhielt man einen schnellen Computer mit guter Schreibmaschinentastatur, der sich vielseitig erweiterbar zeigte. In Deutschland konnte er sich aber nicht besonders gut verkaufen. Er soll aber angeblich für Jack Tramiel Grund gewesen sein, den C64 zu entwickeln, um Texas Instruments aus dem Heimcomputer-Markt zu vertreiben. Er hatte wohl noch nicht vergessen, wie TI mit Commodore damals einen ruinösen Preiskampf im Taschenrechner-Geschäft führte - den Commodore verlor.

Interessant ist, das der TI eigentlich ein 16-Bit-Computer ist - durch diverse Flaschenhälse im System wird der TI jedoch abgebremst.

Apple III

Apple stellt den Apple III vor. Der Apple III sollte der Nachfolger zur zweier Serie werden und wurde dementsprechend mit 80-Zeichen-Darstellung und weiteren Extras verbessert. Im Vertrauen auf den Erfolg des Computers wurde die Apple II Serie eingestellt. Diese Entscheidung wurde jedoch schnell rückgängig gemacht, denn das Gerät geriet zum finanziellen Desaster. Technische Probleme, die einen Großteil der ausgelieferten Geräte betrafen, bescherten dem Apple III einen schlechten Ruf. Auch nach der Behebung dieser Probleme war der Apple III nicht mehr zu retten - die Chefetage stoppte den Apple III und beschloß die Weiterentwicklung der Apple II-Reihe. Die technischen Extras des 3er Modells floßen in die folgenden 2er Modelle ein, der Apple IIGS wurde schließlich das leistungsfähigste Modell.

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